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Mobilität ist keine Krankheit
In einer gemeinsamen Sitzung der CDU-Fraktionen aus Langen und Egelsbach wurde intensiv über die B 486 diskutiert.
Hinzugefügt am: 11.09.2015

Am 31.08.2015 tagten die CDU-Fraktionen aus Langen und Egelsbach gemeinsam und diskutierten über die Ausbaupläne für die B 486. Insbesondere informierten sich beide Fraktionen gegenseitig über die Interessenslage der Gemeinde Egelsbach und der Stadt Langen in Sachen Teilausbau der B 486. Die Fraktionsvorsitzenden Thomas Irmler aus Egelsbach und Berthold Matyschok aus Langen stellten gemeinsam fest, dass beide Fraktionen den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße im Teilstück zwischen K 168 und der Autobahn A 5 auf der Grundlage des vorliegenden Planfeststellungsentwurfes für dringend notwendig halten. Seit 1970 versucht die Politik, den Ausbau der B 486 zwischen der Anschlussstelle Langen/Mörfelden (BAB 5) und der Stadtgrenze Langen voranzutreiben, bisher leider ohne Erfolg. Beide Fraktionen erkennen an, dass der Streckenabschnitt nur ein Teilstück eines ganzheitlichen Ausbaukonzeptes für die Region ist, das die Ortsumfahrungen Offenthal, Langen, Mörfelden umfasst und der besseren Anbindung der Regionen Rödermark und Rüsselsheim dient. Die Politik darf nicht laufend neue Baugebiete ausweisen und dabei die Mobilität der Menschen, die dann dort leben sollen, „unzulänglich“ planen. Die B 486 ist eine sehr bedeutende Verkehrswegeverbindung in der Ost-West Richtung im Wirtschaftsraum Rhein-Main und nimmt deshalb einen hohen Stellenwert in der Sicherung der regionalen Mobilität ein.

Die Basis jeglicher Verkehrsplanung sind Zahlen von Verkehrsuntersuchungen, wobei die letzte Zahlenerhebung zur B 486 im Jahr 2012 stattfand.
Aufgrund des Wegfalls der Ausbauvariante Südumfahrung Buchschlag liegt die von den Verkehrsplanern prognostizierte Verkehrsbelastung für die B 486 zwischen Anschlussstelle Langen/Mörfelden und der Einmündung der K 168 bei 39.300 Fahrzeugen pro 24 Stunden. Bei Berücksichtigung des vierspurigen Ausbaus der B 486 steigt der Verkehr bis zum Jahr 2020 auf diesem Straßenabschnitt auf 42.800 Fahrzeuge pro 24 Stunden. Für den hypothetischen Fall einer Realisierung der Umfahrung Buchschlag würde sich die Verkehrsbelastung bei 40.500 Fahrzeugen pro 24 Stunden einpendeln. Den Befürchtungen, dass mehr Verkehrsteilnehmer den „Schleichweg“ durch Langen nehmen, um einen Stau auf der Nordumgehung zu umfahren, ist entgegenzusetzten, dass die Südliche Ringstraße in Langen eine Ortsstraße ist und damit das Langener Rathaus für die Verkehrsregelung zuständig ist. Dies eröffnet den dafür Verantwortlichen eine Vielzahl von Möglichkeiten, Maßnahmen zu ergreifen, die „Abkürzungsfahrten“ zwischen der B 486 und dem Mühltal unattraktiv machen. Zusätzlich sollten sich die Verantwortlichen beider Rathäuser in Bund und Land dafür einsetzen, dass endlich eine Mautstelle am Offenbacher Kreuz auf der Abbiegespur auf die BAB 661 in Richtung Langen eingerichtet wird. Eine große Zahl von LKW’s nutzt die BAB 661 mit Abfahrt Nordumgehung als „kostenoptimierte“ Verbindung zur BAB 5. Mit dieser Trasse kann die Mautstelle am Frankfurter Kreuz in Richtung Süden kostenfrei umfahren werden, um in der Nacht schneller voranzukommen.

„Die schnelle Erreichbarkeit von Unfallstellen auf der BAB 5 ist für die Rettungsdienste seit vielen Jahren ein Glücksspiel“, gibt der CDU-Fraktionsvorsitzende Berthold Matyschok zudem zu bedenken. „Wie soll ein Krankenwagen Unfallopfer schnellstens zur Asklepios-Klinik bringen, wenn er nicht die Chance hat, von der BAB 5 ohne Probleme auf die B486 einzufahren? Wir brauchen den vierspurigen Ausbau, weil dieser ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist. Staus bedeuten höhere Umweltbelastung, die Zahl der Wildunfälle steigt und Radfahrer können diesen Straßenabschnitt nur unter Lebensgefahr nutzen. Mobilität ist keine Krankheit, die von Teilen der Langener Kommunalpolitik bekämpft werden muss, sie ist das signifikante Merkmal einer erfolgreich organisierten Gesellschaft.“

Sein Kollege aus Egelsbach, Thomas Irmler, weist auf die mangelnde Verkehrssicherheit entlang der B 486 hin. Regelmäßig kommt es zu mehr als zwanzig durch Wildwechsel verursachte Unfälle jährlich, denn die stark befahrene B 486 durchschneidet das Waldgebiet. Auch für Fußgänger und Radfahrer ist eine Querung der Bundesstraße an Wochentagen nahezu unmöglich.

Daran ändert übrigens auch die von den Grünen Fraktionen von Langen und Egelsbach ins Spiel gebrachte Ausbauvariante mit einem breiteren Standstreifen nichts. Der Stau wird nicht verschwinden, denn eine Abführung des Verkehrsaufkommens über eine einspurige Straße ist nicht möglich und widerspricht allen fachtechnischen Normen. Auch die Zerschneidungswirkung der ausgebauten Bundesstraße wird im Gegensatz zum jetzt vorliegenden Planfeststellungsentwurf nicht verbessert, im Gegenteil.

Dazu Stefan Langer, der sich innerhalb der Egelsbacher CDU Fraktion intensiv mit den Planungsunterlagen befasst hat: „ Wenn der Ausbau in der jetzt geplanten Variante realisiert wird, dann bringt dies den Langener und Egelsbacher Bürgern erhebliche Vorteile. Die täglichen Staus werden verschwinden. Eine sichere Querung für Fußgänger und Radfahrer wird dank einer Brücke für den forstwirtschaftlichen Verkehr möglich. Die Kombination aus Wildschutzzäunen und einer Grünbrücke für den Wildwechsel schützt die Natur und den Wildbestand.“ Das ist die oft verschwiegene Realität und es ist im Interesse der Bürger eine weitere Verzögerung des Ausbaus zu verhindern. Um auch das letztes Argument der Gegner des Planfeststellungsentwurfs aufzugreifen: Der Flächenbedarf einer Ausbauvariante „einspurig mit breitem Standstreifen“ ist nahezu genauso groß wie die geplante Variante „zweispurig ohne Standstreifen“!

Vor dem Hintergrund der Bedeutung des vierspurigen Teilausbaus der B 486 für die
Region und besonders für beide Gemeinden, appellieren die CDUFraktionsvorsitzenden Thomas Irmler aus Egelsbach und Berthold Matyschok aus Langen an die Ausbaugegner in der Kommunalpolitik, vornehmlich aus dem „Grünen“ Lager, umzudenken und den Widerstand gegen den vierspurigen Ausbau des Verbindungsstücks zwischen Nordumgehung und BAB 5 aufzugeben.


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