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Schulkinderbetreuung
Aktionismus oder Weichenstellung fĂŒr die Zukunft??
Hinzugefügt am: 20.10.2011

Schulkinderbetreuung ist die logische Fortsetzung der Kleinkind- und Kindergartenbetreuung, die in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hier geht es weniger um die gut ausgebildete Akademikerin, die aufgrund ihrer finanziellen Situation zur Not auf andere Betreuungsmöglichkeiten ausweichen kann oder die alleinerziehende arbeitende Mutter, die auf allen PrioritĂ€tenlisten ganz vorne steht. Die ganz normale Durchschnittsfamilie braucht mittlerweile mehr und mehr zwei Einkommen, um das Leben im Rhein-Main-Gebiet zu finanzieren. „All dies ist der CDU durchaus bewusst und deshalb nĂŒtzen uns SchnellschĂŒsse und Bitten an die Verwaltung, das zu tun, was sie sowieso schon tut, nicht wirklich viel. Die finanzielle Basis fĂŒr die Fördervereine, alle Kinder, die sie rĂ€umlich noch aufnehmen können, auch bezuschusst zu bekommen, wurde fĂŒr 2011 geschaffen. Und ich bin sicher, wir werden von mindestens drei Fraktionen einen entsprechenden Antrag fĂŒr den Haushalt 2012 lesen können, unter anderem auch von meiner Fraktion.“

DarĂŒber hinaus nutzt ein Dringlichkeitsantrag gar nichts, die Stadtverwaltung sucht bereits nach grundschulnahen RĂ€umen. Warum es im SchĂŒler- und Familienzentrum keine weiteren KapazitĂ€ten gibt, wurde ausfĂŒhrlich erlĂ€utert. KĂŒcheneinrichtungen sind immens teuer und nicht mal eben einzukaufen. Mittel- bis langfristige PlĂ€ne zum weiteren Betreuungs-Ausbau sind keineswegs dringlich und Verhandlungen mit Firmen zur Platzfinanzierung mĂŒssen vorbereitet werden.
„Kurzum, der Antrag von SPD und GrĂŒnen ist eine Ansammlung von AllgemeinplĂ€tzen und frommen WĂŒnschen, konkrete Ideen lesen wir hier nicht.“ Berthold Matyschok, Fraktionsvorsitzender der CDU Langen, hĂ€lt nicht viel von der Ideensammlung, mit der sich das Stadtparlament am 27.10.2011 beschĂ€ftigen darf. Vor allem ein Satz in der BegrĂŒndung „Kinder sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nicht die private Angelegenheit ihrer Eltern“ lĂ€sst ihm die Haare zu Berge stehen. „Kinder sind in allererster Linie die private Angelegenheit ihrer Eltern, unsere Gesellschaft kann und wird Hilfen anbieten, wo es nötig ist, die freie Entscheidung liegt immer noch bei jeder einzelnen Familie.“

Die CDU-Fraktion hat nach intensiver Beratung einen eigenen Antrag gestellt, der Schwerpunkt auf eine vernĂŒnftige Datenbasis legt. „Nur wenn wir wissen, wie sich die prozentuale Einnahmenseite der Fördervereine in den letzten Jahren entwickelt hat, können wir abschĂ€tzen, welche Kostenbeteiligungen noch möglich sind. Steuergelder sind immer die einfachste Lösung, aber um genau diesen Kindern eine spĂ€tere katastrophale Gesamtverschuldung mit den entsprechenden Folgen zu ersparen, mĂŒssen wir den Fokus öffnen.“

Die Nutzung grundschulnaher RĂ€ume hĂ€lt auch die CDU fĂŒr einen kurzfristig möglichen Weg, allerdings liegt dies in der Verantwortung des jeweiligen Schulleiters, außer eine andere Institution schafft einen neuen Hort. „Um eine entsprechende Betriebserlaubnis zu bekommen und hier nicht eine neue teurere Zuschussbaustelle fĂŒr die Stadt Langen zu schaffen, muss einiges geprĂŒft und verhandelt werden. Kurzfristig dĂŒrfte nur die Nutzung in der Verantwortung der Schulleitung möglich sein, deshalb bitten wir die Stadtverwaltung, zunĂ€chst diese Möglichkeiten zu prĂŒfen.“

Statt teurer KĂŒchenumbauten schlĂ€gt die CDU Cateringvereinbarungen mit anderen Langener Institutionen vor. „Bereits jetzt werden bei einigen Betreuungen Essen von extern angeliefert, weshalb muss jeder Förderverein selbst kochen? Diese immensen Kosten, die bei einer professionellen KĂŒche entstehen, können weder wir noch der Kreis Offenbach derzeit schultern.“

Einen ganz neuen Weg der gesellschaftlichen SolidaritĂ€t möchte die CDU-Fraktion mit einer Staffelung der ElternbeitrĂ€ge gehen. „Die CDU ist der Auffassung, dass eine einkommensabhĂ€ngige Beitragszahlung auch finanzielle SpielrĂ€ume öffnen kann, die zusĂ€tzliche BetreuungsplĂ€tze eher finanzierbar machen. Wenn man den Höchstbetrag als Basis nimmt und es den Eltern ĂŒberlĂ€sst, ihr Einkommen offen zu legen, um entsprechende Reduzierungen zu erhalten, halten wir hier auch den Verwaltungsaufwand fĂŒr vertretbar. Groß-Gerau praktiziert dies bereits in der Kindergartenbetreuung, eine Klage Idsteiner Eltern wurde ganz aktuell vom Verwaltungsgerichtshof nicht zugelassen, da Staffelungen nicht rechtswidrig sind.“

Die CDU Fraktion hofft auf eine breite Basis und eine gute Entscheidung zum Wohle der Langener Familien.


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Adventsfeier
Die CDU Langen lädt herzlich zum diesjährigen Adventskaffee ein. Die Feier findet am Sonntag, den 10.12.2017 um 15:00 Uhr im "Restaurant am Jahnplatz", Jahnstraße 1, 63225 Langen statt.


  Björn Simon


  Peter Wichtel


  Hartmut Honka