Vandalismus und Intoleranz haben dazu geführt, dass eine sinnvolle Einrichtung
abgerissen werden musste. „Es fällt uns daher schwer, uns darüber zu freuen, dass der
Abriss des Wingertshäuschens endlich stattgefunden hat“, eröffnet der CDUFraktionsvorsitzende
Berthold Matyschok die Stellungnahme seiner Fraktion.
Eigentlich sollte das Wingertshäuschen ein für Radfahrer, Wanderer und Spaziergänger
interessanter Haltepunkt auf der Regionalpark- und Apfelweinroute sein. Ein von der
Regionalpark RheinMain SüdWest GmbH finanziertes Objekt musste jetzt aus
Vandalismusgründen aufgegeben werden. Die zahlreichen Beschwerden aus den
Reihen der Gartenbesitzer im Umfeld des Wingertshäuschens waren letztendlich
ausschlaggebend dafür, dass die CDU-Fraktion im April 2009 den Antrag auf Abriss
des Wingertshäuschens stellte.
In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am
14.5.2009 haben alle Fraktionen dem Antrag der CDU-Fraktion zugestimmt. Allerdings
haben die Stadtverordneten auch beschlossen, dass der Magistrat zu prüfen hat, ob ein
alternativer Standtort für das Häuschen gefunden werden kann. Die Fraktion der CDU
geht jetzt davon aus, dass eine umfassende Suchaktion eines geeigneten, neuen
Standortes im Ergebnis letztendlich nur zu dem Abriss führte und eine Neuerrichtung an
anderer Stelle nicht geplant ist.
Der ursprünglich ausgesuchte Aufstellungsort war wenig geeignet, da er zu abseits
gelegen ist und keine soziale Kontrolle stattfindet. Mittlerweile führte diese ursprünglich
gute Idee zum Imageschaden für Langen, zur Beeinträchtigung der Natur und zum
Unmut der Menschen, die dort ihre Gärten haben oder spazieren gehen. „Da die
Grillhütte sich bedauerlicherweise zu einem Magneten für Vandalen entwickelt hat und
deren Überwachung und Renovierung ständig mehr Geld kostete, musste sie leider
abgerissen werden“, schließt der Fraktionsvorsitzender Berthold Matyschok seine
Stellungnahme. |