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05.02.2009 - Sicherheit am Bahnhof
Die CDU Fraktion denkt über weitere Möglichkeiten der Prävention nach

„Die neuesten Ereignisse rund um den Langener Bahnhof erfüllen uns mit Sorge.“ Berthold Matyschok, Fraktionsvorsitzender der CDU Langen, nimmt Bezug auf die Überfälle der letzten Tage. „Die Stadt Langen nimmt viel Geld in die Hand, um dem Bedürfnis der Bürger nach Sicherheit Rechnung zu tragen. Neben Polizei, Ordnungsamt und dem Präventionsrat gibt es zusätzlich die Citystreife und den auf Antrag der CDU ins Leben gerufenen freiwilligen Polizeidienst.

Aber all diese Maßnahmen konnten nicht verhindern, dass es zu Übergriffen kam. Natürlich können die Ordnungskräfte nicht überall sein. Wir möchten daher die bereits früher geführte Diskussion, bei der es um die gehäuft auftretenden Probleme rund um den Lutherplatz ging, erneut anstoßen. Der Einsatz des technischen Hilfsmittels „Videoüberwachung“ sollte vorurteilsfrei überdacht werden. Natürlich wissen wir, dass das Thema kontrovers gesehen wird und in einzelnen Ländern auch zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt hat“, so Matyschok weiter.
Während in Großbritannien großräumig videoüberwacht werde, seien die Meinungen in Deutschland geteilt: Für die einen verbessere eine Videoüberwachung die Sicherheit, andere hielten Videoüberwachung für wirkungslos.

Nach Ansicht der CDU-Fraktion könne eine Videoüberwachung helfen, Straftaten zu verhindern und aufzuklären. Untersuchungen zeigten bei videoüberwachten Räumen einen Rückgang von Gesetzesübertretungen und eine erhöhte Aufklärungsquote. Auf der Grundlage dieser Überlegungen verbessere eine Videoüberwachung objektiv die Sicherheit der Bürger. Grundsätzlich mache dieses technische Hilfsmittel dort Sinn, wo es zur Häufung von kriminellen Taten komme. Ein weiteres Einsatzfeld seien besonders gefährdete Orte. Auch beim Rathaus fände sicher nicht ohne Grund eine Videoüberwachung statt.

„Der Bahnhofsbereich ist einer der neuralgischen Punkte in Langen, die besser geschützt werden müssen. Die CDU Fraktion ist davon überzeugt, dass hier eine erweiterte Videoüberwachung eine sinnvolle Maßnahme ist. Zuständigkeitsdiskussionen (Bahn, Stadt, Land) dürfen nicht dazu führen, einen Raum entstehen zu lassen, in dem sich Straftäter unbeobachtet und damit sicher fühlen können. Die CDU Fraktion wird einen entsprechenden Antrag stellen. Videoüberwachung kann allerdings nur ein zusätzliches Mittel neben anderen polizeilichen Möglichkeiten sein“, endet Matyschok.

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