|
Galerie
Vieles unter einem Dach. Fraktionsvorsitzender Berthold Matyschok und die Sozialexperten der CDU besuchen das KOM,ma
Langen, 28.08.2007
Am 23.8.2007 besuchten der Fraktionsvorstand rund um Berthold Matyschok
und die CDU-Mitglieder des Sozialausschusses das örtliche Jugendzentrum.
Statt des üblichen Rundgangs gab es diesmal eine größere
Gesprächsrunde, an der neben dem Leiter des KOM,ma Peter Oppelt
und einigen seiner Kolleginnen und Kollegen auch Jugendliche teilnahmen.
Nach einem allgemeinen Überblick über die vielen Felder der
Jugendarbeit in Langen erfolgte schnell der Einstieg in eine lebhafte
Diskussion. 'Uns ging es in erster Linie darum, zu erfahren, welche
Ergebnisse das hohe finanzielle Engagement der Stadt Langen in diesem
Bereich erzielt. Das Jugendarbeit ohne ein professionelles und engagiertes
Mitarbeiterteam nicht erfolgreich sein kann, steht außer Zweifel.
Genauso wichtig ist es jedoch, dass auch die Jugendlichen motiviert
werden, sich über persönliche Interessen hinaus zu engagieren.
Unsere Gesprächspartner an diesem Abend konnten uns in beeindruckender
Weise überzeugen, dass dies hier geschieht.' resümiert Berthold
Matyschok im Rückblick.
Ein ehrenamtliches Sozialteam, dass aus Jugendlichen aus dem KOM,ma
besteht, kümmert sich z.B. bei großen Konzertveranstaltungen
darum, dass die Nachbarn nicht durch Parallel-Parties auf den Strassen
in unmittelbarer Umgebung gestört werden (durch außerhalb
versteckte Alkoholika). Der Alkoholkonsum im Haus selbst wird beobachtet
und ggf. angesprochen und es wird darauf geachtet, dass weder zerbrochene
Flaschen noch anderer Müll rund um das Jugendzentrum einfach irgendwohin
geworfen werden. 'Dies hat uns sehr beeindruckt. Eventuell findet sich
in ähnlicher Weise - vielleicht über eine andere Gruppe der
Besucher - eine Möglichkeit, die abendlichen Spielplatznutzer zu
erreichen, die in letzter Zeit für Schlagzeilen gesorgt haben.
Ich werde mit Peter Oppelt hier im Gespräch bleiben.' so Matyschok
weiter.
Die Ansiedlung der Berufswegebegleitung im Haus des JUZ, die auch durch
den Kreis Offenbach mitfinanziert wird, ist eine hervorragende Ergänzung
des Angebotes und zeigt deutlich, was durch eine enge Einzelbetreuung
erreicht werden kann.
Peter Oppelt und Berthold Matyschok sind sich einig, dass Jugendarbeit
nicht 'Katastropheneinsatz', sondern vor allem kontinuierliche präventive
Arbeit ist. Matyschok: 'Es ist Sache der Politik, zu entscheiden, wo
und in welchem Umfang wir Jugendarbeit benötigen. Dazu gehört
auch die Überlegung, ob wir durch die flächenmäßige
Vergrößerung des Stadtgebietes ein weiteres festes Haus einrichten.
Die zentrale Versorgung der gesamten Stadt von einem Punkt aus muss
immer wieder auf ausreichende Kapazität geprüft werden. Dieser
Diskussion müssen wir uns stellen, auch vor dem Hintergrund der
demographischen Entwicklung!'
Diese Pressemitteilung wurde am 28.08.2007 an die örtliche Presse
gesendet.
|