Langener CDU-Vorstand präsentiert seinen Kandidaten
Berthold Matyschok (55) ist der Kandidat der CDU-Langen für die
Bürgermeisterwahl 2008. Reinhard Acker, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes,
präsentierte den Kandidaten beim diesjährigen Bürgerempfang
der CDU in der Stadthalle. „Der Beschluss des Vorstandes, Matyschok
ins Rennen zu schicken, ist einstimmig gefallen“, betonte Acker.
„Wir beenden damit alle Spekulationen und werden uns nunmehr beim
weiteren Nominierungsverfahren an unseren Fahrplan halten“, erklärte
Acker. Matyschok kann auf die feste Unterstützung aller Gruppierungen
in der CDU rechnen.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende bedankte sich in einer kurzen Ansprache
vor den knapp 200 Besuchern beim CDU-Bürgerempfang für das
klare Votum und das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Der Vorschlag des
Parteivorstandes muss allerdings noch von der Mitgliederversammlung
der CDU abgesegnet werden, die im März stattfinden wird.
Berthold Matyschok ist Diplom-Ingenieur und wurde in Oppeln (früher
Oberschlesien, heute Polen) geboren. Er arbeitet als Leiter einer Arbeitsgruppe
für thermische Turbomaschinen und Turbulenz an der Technischen
Universität in Darmstadt. Berthold Matyschok ist glücklich
verheiratet mit seiner Ehefrau Gaby. Sie sind stolze Eltern ihrer gemeinsamen
drei Töchter.
Berthold Matyschok nahm die zum Teil überschwenglichen Gratulationen
der Anwesenden entgegen. Es gab viele Hände zu schütteln und
auch herzliche Umarmungen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Honka,
der eigens zur Kandiaten-Präsentation angereist war, aber auch
Jürgen Fieres, der als Bürgermeisterkandidat in 2002, das
jemals beste Ergebnis eines CDU-Kandidaten in Langen erzielen konnte,
reihten sich in den langen Strom der Gratulanten. Euphorisch verkündete
CDU-Langen Pressesprecher Stephan Reinhold einen möglichen Wahlkampf-Slogan:
„Es kann nur einen Gewinner geben und der heisst Berthold Matyschok.
Seine Initialen sind BM und das steht für Bürger-Meister!“
Gastrednerin des Abends war Eva Dude, Hauptgeschäftsführerin
der Industrie- und Handelskammer Offenbach. Sie sprach über die
Herausforderungen an den Wirtschaftsstandort Stadt und Kreis Offenbach.
Dude hob hervor, derzeit sei die Stimmung in der Wirtschaft so gut wie
schon lange nicht mehr. Dabei ging sie auch speziell auf Langen ein.
Die Stadt sei als Wirtschaftsstandort führend und liege in der
Steuerkraft auf Platz 2 hinter Neu-Isenburg. Allerdings gebe es noch
einiges zu tun, etwa was die Situation im Einzelhandel betrifft. Kritisch
merkte sie auch an, dass viele Kredite der Stadt noch sehr lange liefen
und spätere Generationen dadurch belastet würden.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend in der Stadthalle vom Langener
Gospelchor (LGC), unter der Leitung von Melanie Endecott.
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